Den Innenraum messen
Dicke Wände können Außenmaße deutlich vom verfügbaren Platz unterscheiden. Miss außerdem nur die geplante Füllhöhe, statt automatisch die gesamte Höhe bis zum oberen Rand zu verwenden.
Ein rechteckiger Kasten mit 50 × 20 × 20 cm Füllraum enthält rechnerisch 20.000 cm³. Durch 1.000 geteilt sind das 20 L. Einheitliche Zentimeterangaben verhindern, dass unterschiedliche Maßstäbe miteinander multipliziert werden.
Eine passende Form wählen
Ein runder Topf mit senkrechten Wänden lässt sich als Zylinder annähern: π × Radius² × Höhe. Der Radius ist der halbe Durchmesser. Würdest du stattdessen den Durchmesser verwenden, wäre die berechnete Querschnittsfläche viermal so groß.
Für nach unten schmalere Töpfe eignet sich der Kegelstumpf mit oberem und unterem Innendurchmesser. Diese Maße müssen den tatsächlich gefüllten Bereich beschreiben. Bauchige oder unregelmäßige Gefäße bleiben geometrische Näherungen.
Belegten Raum abziehen
Nehmen Wurzeln oder andere Elemente in einem 20-L-Kasten bereits 2 L ein, bleiben 18 L für neues Material. Ziehe dieses Volumen einmal ab und nicht zusätzlich, wenn es schon durch eine geringere Füllhöhe ausgeschlossen wurde.
Der Rechner ermittelt Platz, keine Pflanzenbedürfnisse. Er wählt weder Mischung, Drainage, Bewässerung noch Pflanzenart. Ist das Wurzelballenvolumen unbekannt, vergleiche Szenarien, statt eine erfundene Zahl als genaue Messung auszugeben.
- Verwende Innenmaße.
- Miss bis zum gewünschten Füllstand.
- Unterscheide Durchmesser und Radius.
Häufige Fragen
Kann ich eine aufgedruckte Topfgröße nutzen?
Als Anhaltspunkt, wenn sie den verwendeten Raum beschreibt. Prüfe, ob sie freigelassenen oder bereits belegten Platz einschließt.
Ist ein unregelmäßiger Topf exakt berechenbar?
Mit diesem Modell nicht. Die ähnlichste Grundform bildet Kurven und Hohlräume außerhalb der eingegebenen Maße nicht genau ab.